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„Was ist dahinter, was ich nicht sehen kann?  Aber es ist doch dahinter, ich kann es sehen.“

Schichtungen sind mehrdimensionale Körper, die durch zwei Flächen, die Schichtunterseite und die Schichtoberseite, begrenzt sind. Ihre Schichtdicke kann auch metaphysisch sein; die Abfolge von Schichten kommt dann durch das Ablagern oder Überlagern von unterschiedlichen Ebenen und Sichtweisen zustande. Sie können überdecken, verdecken aber auch klarmachen, aufdecken und freilegen. Das ergibt dann eine abstrakt subjektive Schichtenfolge, ein Aufeinanderhäufen von subjektiv abstrakten Prozessen – vielleicht auch einfach ein gestapeltes Gefühl. Bilder sind ein gestapeltes Ich, eine Schichtung meines Ichs.         

 Ein Schicht Ich.

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